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JU ging in Klausur: „Veste Werte“ als neues Motto
Die Junge Union Coburg-Stadt ging über zwei Tage in Klausur. In frischer Bergluft auf der Wagenthalhütte im Fichtelgebirge suchten die 18 Teilnehmer hierzu die nötige Abgeschiedenheit. Hier beschlossen sie, sich von nun an das Motto „Veste Werte“ zu geben. Diese doppeldeutige Idee geht ursprünglich auf den stellvertretenden Vorsitzenden der JU Coburg-Stadt Christian Zucker zurück. Der Vorsitzende Kurt Knoch unterstütze den Vorschlag zum neuen Motto mit den Worten: „Dadurch soll zum einen darauf hingewiesen werden, dass die Junge Union Politik auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes und mit den dazugehörigen Wertebewusstsein betreiben möchte. Gerade in Zeiten großer Verwerfungen in Wirtschaft und Berufsleben sieht die JU in festen Werten das passende Fundament für eine gute Zukunft. Zugleich soll die enge Verbundenheit zur Coburger Heimat mit deren Wahrzeichen – der Veste – zum Ausdruck kommen.“
Auch mit konkreten Inhalten wurde sich umfassend beschäftigt. Das kommunalpolitische Programm wurde dabei komplett überarbeitet und wird demnächst auch in seiner neuen Version im Wortlaut ausformuliert vorliegen. Einige besonders wichtige, brisante und aktuelle Standpunkte und Ideen der JU sollen jedoch bereits genannt werden:
„Wir wollen eine langfristige und nachhaltige Lösung für den Flugverkehrslandeplatz, eine Lösung, die nicht in wenigen Jahren schon wieder in Frage steht und die allen Unternehmen eine Fluganbindung ermöglicht - gegebenenfalls auch mit einem ´Flugtaxi´. Eine solche Möglichkeit sehen wir nur im Landkreis. Auf der Brandensteinsebene wäre selbst mit unermesslich hohem Aufwand nur eine weitere nicht zufriedenstellende Zwischenlösung möglich. Deshalb fordern wir, dass Stadt und Land gemeinsam endlich einen Flugverkehrslandeplatz im Landkreis bauen!“ So der Leiter der „JU-Arbeitsgruppe Wirtschaft und Arbeit“ Jan Pussert.
Ein innovativer Vorschlag im Bereich der Stadtentwicklung von Arbeitsgruppenleiter Steffen Vatke betrifft die Lauterer Höhe. Für die dortige Halle müssen sehr viele Parkplätze entstehen – viele befürchten, dass es zu wenige werden könnten. Die JU schlägt hingegen vor, die Parkflächen großzügig anzulegen und dafür vielseitiger zu nutzen. Denn für den Hallenbetrieb wird man die Parkplätze, welche für potentielle 3000 Gäste ausgelegt sind, vorwiegend nur an Wochenenden und an den Abenden benötigen. Die einmalige Nutzung mit einem Pauschal-Parkticket soll dabei ca. zwei Euro kosten – unabhängig von der Parkdauer. Dieses Ticket soll auch gleichzeitig als Busfahrticket gelten. Die Parkplätze könnten so als „park and ride“- Möglichkeit mit direktem Autobahnanschluss verwendet werden und sollten auch als solches insbesondere für Beschäftigte in der Stadt beworben werden. Eine bessere Auslastung der Parkflächen, zusätzliche Einnahmen für die Stadt und eine Verkehrsentlastung für die Innenstadt wären die positiven Folgen. Wer die Parkplätze abends oder am Wochenende für einen Besuch der Halle nutzt, sollte auch einen kleinen Obolus für den Hallenbau entrichten. Wer sie hingegen werktags in vorbildlicher umweltfreundlicher Weise als P&R-Lösung nutzt, um z.B. zu seinem Arbeitsplatz zu gelangen, profitiert von der Möglichkeit, das Parkticket als Busfahrticket mitnutzen zu können.
In einem Punkt sieht die JU jedoch trotz Sparzwang die dringende Notwendigkeit, zu investieren: In junge Menschen und unsere Umwelt – also in die Grundlagen unserer Zukunft. Konkret im Bereich der Busbeförderung junger Menschen sieht die JU daher Handlungsbedarf. Die Leiterin der „JU-Arbeitsgruppe Soziales und Familie“ Anna-Carina Schultheiß meint hierzu: „Wir wollen allen Schülern und Studenten kostenlose Busbeförderung ermöglichen, unabhängig von der Entfernung der Schule. Dadurch wird die Umwelt geschont sowie soziale Kontakte, sinnvolle Freizeitaktivitäten, eine bessere Ausnutzung des bestehenden ÖPNV-Netzes und mehr Gerechtigkeit durch Gleichbehandlung aller Schüler erreicht.“ Bisher erhalten Schüler, die weniger als drei Kilometer von ihrer Schule entfernt wohnen kein Busfahrticket finanziert. Politischen Akzentsetzungen zur Beseitigung eines solchen schwerwiegenden Missstandes müssen möglich sein.
Außerdem appelliert die Junge Union an alle gutgewillten demokratischen Parteien und Wählergruppen Coburgs, sich ab Sofort freiwillig selbst zu verpflichten, Bürgerentscheide mindestens fünf Jahre zu befolgen, anstatt nur die gesetzlich festgelegte Bindungsfrist von einem Jahr zu beachten. Nur so sieht die JU die Möglichkeit, dem gewaltigen Vertrauensverlust im Zuge der mehrfachen Verletzung des Bürgerwillens in der Vergangenheit und Gegenwart nun endlich entgegenzuwirken. Denn die permanente Missachtung von Bürgerentscheiden stellt eine ernst zu nehmende Gefahr für die Demokratie in unserer Stadt dar. Wie soll man z.B. einem Erstwähler im Sozialkindeunterricht erklären, dass eine Stimmabgabe wichtig sei, wenn sie letztlich völlig folgenlos bleibt?
Nach vielen Stunden Arbeit war Samstag Abends auch noch Zeit für einen gemütlichen Hüttenabend mit Grillen, Gitarre und Gesang. Jedoch wurde auch diese Zeit politisch sinnvoll genutzt. So besuchten uns örtliche JU-Mitglieder aus dem Landkreis Bayreuth. Zahlreiche Erfahrungen in der politischen Tätigkeit konnten so in geselliger Runde ausgetauscht werden.
Dem eingangs genannten neuen Motto „Veste Werte“ folgend, wurde der Sonntag mit einer Andacht begonnen. Theologiestudent und JU-Mitglied Matthias Muffel beschäftigte sich darin passend zur geleisteten Arbeit am Vortag mit der politischen Verantwortung des einzelnen Bürgers aus christlichem Verständnis. Ein deftiges Weißwurstfrühstück gab den Mitgliedern anschließend genug Kraft für die Räumung und Säuberung der Hütte. Sonntag Nachmittag kehrten die Klausurteilnehmer wieder in Coburg zurück – mit vielen Ideen, enger zusammengeschweißt von der gemeinsamen Zeit und mit viel Motivation, sich nun auch gemeinsam für die Umsetzung ihrer Ideen einzusetzen.
JU´ler aus Oberfranken und Thüringen tauschen sich aus
Im Jubiläumsjahr der Wiedervereinigung tagte der Vorstand der Jungen Union Oberfranken unter der Führung von Bezirksvorsitzender Kathrin Alte in Weimar. Gemeinsam mit Mario Voigt, Mitglied des Thüringer Landtags und Landesvorsitzender der Jungen Union Thüringen, diskutierte die JU`ler die Themen, die Oberfranken und Thüringen gleichermaßen bewegen.
Schnelles Internet, demografischer Wandel und die Abwanderung aus dem ländlichen Raum seien offene „Baustellen“ für beide Regionen, so Kathrin Alte und Mario Voigt. Gerade aber die jungen Kommunalpolitiker könnten hier nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern müssten jeweils in den Gemeinden und Landkreisen Vorschläge machen.
„Wie wir die Leistungsträger in den Regionen halten, diese Frage nimmt uns niemand in der Landes- oder Bundesregierung ab“, so die beiden Vorsitzenden. Beide Regionen könnten in diesen Fragen auch enger zusammen arbeiten.
In Oberfranken habe die Junge Union in ihren „Selber Resolutionen“, Programme die 2004 und 2006 entworfen wurden Vorschläge gemacht, so Kathrin Alte. Dieses Zukunftskonzept sei im Rahmen der Klausurtagung wieder diskutiert worden und werde nun konkretisiert und im April der Öffentlichkeit vorgestellt.
Mario Voigt, der auch Mitglied im Haushaltsausschuss des Thüringer Landtags ist, sprach auch über den Solidarpakt: „Soli zahlen auch die Thüringer“, stellte er fest .Der Freistaat sei sich aber bewusst, dass 2019 dies – so sehe es momentan aus – auslaufe. Auch erhalte Thüringen ab 2014 weniger Gelder von der Europäischen Union, insgesamt rund zwei Milliarden Euro. Dies sei aber kein Grund, jetzt nicht offensiv an die Staatsfinanzen heran zu gehen. „Unser Ziel ist es, vom Nehmer- Land im Länderfinanzausgleich zum Geber-Land zu werden“, so Mario Voigt.
Die beiden JU-Verbände Thüringen und Oberfranken werden das Jubiläumsjahr der Einheit am 2. Oktober 2010 mit einer gemeinsamen Veranstaltung an der Grenze zwischen Neustadt bei Coburg und Sonneberg feiern. Kurt Knoch, Kreisvorsitzender der JU Coburg-Stadt freut sich sehr darüber, dass diese traditionelle Veranstaltung der JU-Verbände aus Coburg und Sonneberg dieses Jahr einen ganz besonderen großen Rahmen erhalten wird: „Wir sind glücklich über das große Wunder der Deutschen Einheit, durch welches wir Deutschen aus West und Ost nun seit 20 Jahren wieder beisammen sind. Dieses Glück sollte grade in diesem Jubiläumsjahr stärker in den Mittelpunkt gerückt werden und hat deshalb ein besonderes und feierliches Gedenken verdient.“ Gerne sagte daher die Coburger Delegation aus Anna Boldt, Patrick Scheller und Kurt Knoch den Freunden aus Thüringen Unterstützung für diese gemeinsame Einheits-Festveranstaltung zu.
Spatenstich für Millionengrab
Nun steht der Spatenstich für die Ballsporthalle auf der Lauterer Höhe an. 15.360.000 Euro werden in diese Baustelle fließen. Aus Sicht der Jungen Union Coburg-Stadt steht diesen immensen Kosten kein angemessener und vor allen Dingen kein nachhaltiger Nutzen gegenüber. Eine stetige und langfristige Auslastung der Hallenkapazität von 2.236 Sitzplätzen, 720 Stehplätzen und 289 nachträglich hinzugekommenen VIP-Plätzen ist äußerst fraglich. Auch die JU spricht sich für eine starke Förderung des Sports aus und schätzt das hohe Leistungsniveau des Handballsports in Coburg. Das Engagement der (bisherigen) dortigen Verantwortungsträger erkennen wir an. Jedoch hat der OB wohl aus emotionaler Begeisterung für den Handballsport heraus die Kosten/Nutzen-Relation des ambitionierten Projektes Ballsporthalle zu wenig berücksichtigt oder falsch beurteilt.
Die Junge Union besichtigte am 30.11.09 den Ort der zukünftigen Baustelle, nachdem sie sich bereits lange zuvor intensiv mit der Thematik befasste. Auch wenn der Bau nicht mehr aufzuhalten ist, so legen wir doch Wert darauf, dass die 15 Mio. Euro gegen unseren Willen in ein Millionengrab geschaufelt werden und die JU als politische Jugendorganisation keinerlei Mitverantwortung trägt für diese horrende Fehlentscheidung. Eine plötzliche Preissteigerung um über 60 % ist maßlos und politisch nicht vertretbar. Darüber hinaus werden für unsere junge Generation langfristig nach Ablauf der Garantiefrist über Jahrzehnte hinweg erhebliche Folgekosten entstehen. Angesichts der enormen Dimension der Halle sind diese kaum zu kalkulieren. Das Geld hätte entweder nachhaltig investiert oder gespart werden sollen. Während die werktätige Bevölkerung Dienstag Mittag das Steueraufkommen erwirtschaftet, werden diese Steuergelder zeitgleich auf der grünen Wiese großzügig und symbolträchtig mit einem Spatenstich begraben.
Patrick Scheller zum Landesvorsitzenden der Schüler Union Bayern gewählt
Der Coburger Patrick Scheller wurde diesen Samstag, den 10.10.2009 in Nürnberg mit 41 von 43 gültigen abgegebenen Stimmen zum neuen Landesvorsitzenden der Schüler Union (SU) Bayern gewählt. In seiner Antrittsrede kündigte der 19-jährige Wehrdienstleistende eine „klare Agenda“ an. Für ihn steht fest, dass „nur das mehrgliedrige Schulsystem den individuellen Bedürfnissen der Schüler gerecht wird.“ Angesichts der skrupellosen Geschäftspraktiken, die zur Finanzkrise führten, sowie auch aus dem Hintergrund schockierender Gewalttaten, die in letzter Zeit von Jugendlichen verübt wurden, ging der neue Landesvorsitzende zudem auf den von den Delegierten verabschiedeten Leitantrag „Wertevermittlung als Ziel von Integration und Bildung“ ein: „Die Wertevermittlung muss in der Schule im Vordergrund stehen.“
Erst vor zwei Monaten übergab Patrick Scheller nach turnusmäßigen Neuwahlen die Leitung der Schüler Union Coburg in die Hände seines jüngeren Bruders Pascal, um sich auf die Wahl zum Landesvorsitzenden vorzubereiten. Der bisherige Schüler des Ernestinums engagiert sich neben der Schüler Union auch im Kreisvorstand der Jungen Union Coburg-Stadt. Vertreter der JU Coburg-Stadt waren daher extra zur Landesversammlung der Schüler Union in Nürnberg mit angereist, um dem neuen SU-Chef zu gratulieren. „Die JU Coburg-Stadt ist stolz auf ihr Vorstandsmitglied, unseren Vollblutnachwuchspolitiker Patrick Scheller. Wir wünschen ihm viel Erfolg an der Spitze der SU Bayern. Patrick Scheller gehört damit kraft Amtes auch dem Landesausschuss der Jungen Union Bayern an. Ich kann mich nicht zurückerinnern, wann wir Coburger an so hoher Stelle zuletzt vertreten waren.“ So der JU-Kreisvorsitzende Kurt Knoch.
Die Schüler Union ist eine Arbeitsgemeinschaft der Jungen Union mit eigenständiger Organisation. Bundesweit hat sie mehr als 10.000 Mitglieder. Mitglied der Schüler Union Bayern kann werden, wer sein 12. Lebensjahr vollendet hat und Schüler einer allgemein- oder berufsbildenden Schule ist oder eine Ausbildung absolviert. Die Mitgliedschaft endet mit der Vollendung des 21.Lebensjahres. Die Mitgliedschaft ist kostenlos.
1972 gegründet, um dem "Links-Ruck" unter Schülern und Lehrern entgegenzutreten, versteht sich die SU heute als Dienstleister für Schüler und insbesondere Schülervertretungen. Sie definiert sich in ihrem Grundsatzprogramm als christlich-soziale, liberale und konservative Interessenvertretung aller Schülerinnen und Schüler in Deutschland.
In der Bildungspolitik bekennt sich die SU zum gegliederten Schulsystem, bestehend aus Haupt- und Realschule sowie dem Gymnasium. Nur so sieht sie eine individuelle Förderung von Begabungen gewährleistet. Sie fordert, dass alle drei Schulformen stärker eigene Profile entwickeln und der Wechsel unter den Schulformen ermöglicht wird. Weitere Forderungen, die die Schüler Union erhebt, sind Chancengleichheit, frühkindliche Bildungsmaßnahmen, eine bessere personelle und materielle Ausstattung der Schulen, kleinere Klassen, demokratische Mitbestimmung der Schüler sowie eigenverantwortliches Handeln der Schulen, aber auch der Schülervertretungen.
Patrick Scheller wird nun die verantwortungsvolle Aufgabe haben, diese Positionen wirkungsvoll nach außen zu vertreten und möglichst viele Menschen für diese zu gewinnen.
„Achtung Schulkinder!“
Weniger Gefahr im Straßenverkehr für Schulkinder – mit diesem Ziel stellte die Schüler Union Coburg im Stadtgebiet vor den Grundschulen diese Plakate auf. Beteiligt an der Aktion waren Kurt Knoch und Pascal Scheller.
Die Schilder wurden an wichtigen Stellen, etwa vor Zebrastreifen, bei den Gebäuden platziert, damit Autofahrer frühzeitig gewarnt sind und abbremsen können.
„Die Grundschulen wurden gewählt, da besonders Kinder, die die 1. - 4.Klasse besuchen, gefährdet sind, weil sie einfach noch nicht so viel Erfahrung im Verkehr haben und oft die Lage nicht richtig einschätzen können. Aufgrund der Signalfarbe und der großen Beschriftung sind die Plakate gut zu sehen und tragen somit zum Schutz der Kleinen bei“, erklärt Pascal Scheller, Kreisvorsitzender der SU Coburg.
Wie man denn darauf gekommen sei? „Die Schüler Union setzt sich für alle Belange der Schüler ein, so auch für ihre Sicherheit auf dem Schulweg.“ Abschließend bedankte er sich herzlich bei Kurt Knoch für die geleistete Hilfe beim Transport und Aufstellen. Pascal Scheller, 14, Kreisvorsitzender SU Coburg
JU Coburg-Stadt: Fabian Höfer als Geschäftsführer bestellt
Fabian Höfer wurde auf Vorschlag des JU-Kreisvorsitzenden Kurt Knoch durch den Kreisvorstand einstimmig zum Geschäftsführer der Jungen Union Coburg-Stadt bestellt. Er nahm an der Vorstandssitzung am Freitag, den 04.09.09 das arbeitsintensive Amt an und will sich insbesondere um die Mitgliederpflege kümmern.
Angesichts des Mitgliederzuwachses in den vergangenen Jahren und Monaten hat diese umfangreiche Arbeit erheblich an Bedeutung gewonnen. Denn mittlerweile hat der Kreisverband trotz des für Jugendorganisationen typischen ständigen altersbedingten Ausscheidens von Mitgliedern immerhin eine stolze Mitgliederzahl von 70 Mitstreitern erreicht. Noch vor sechs Jahren waren es lediglich 18 Mitglieder. In Anbetracht der Bundestagswahlen hofft die JU nun zudem durch das gesteigerte Interesse an der Politik in dieser Zeit, weitere ebenfalls christlich-sozial, konservativ und freiheitlich gesinnte junge Menschen als Mitglieder zu gewinnen. Längerfristig setzte sich der Kreisvorstand das ehrgeizige Ziel, bis zum Ende seiner Amtsperiode 2011 die 100-Mitglieder-Grenze überschreiten zu wollen.
Fabian Höfer ist seit den Neuwahlen im Juni auch Schatzmeister der JU Coburg-Stadt und außerdem Mitglied des Ortsvorstands der CSU Coburg-West. Der 24-jährige gebürtige Coburger ist von Beruf Konstrukteur und darüberhinaus ehrenamtlich auch beim THW aktiv.
Kurt Knoch
JU-Coburg Stadt bei „Coburg spielt“ aktiv
Ganz Coburg spielt. Ganz Coburg? Fast! Seit diesem Jahr zeigen auch wir bei diesem „kindischen Wochenende“ in Coburg Präsenz um den Kleinsten einmal mehr eine Freude und ein paar schöne Stunden zu bescheren. Wir entschieden uns für einen Tischkicker und einen Geschicklichkeitsparkour, bei dem man mit einem großen Holzlöffel mit Ei möglichst schnell diverse Hindernisse überwinden musste. Die Zeit jedes Läufers wurde notiert. Zur Belohnung gab es eine Süßigkeit nach Wahl, was auch einige JU-ler zur Teilnahme animierte. Sowohl Kicker als auch Parcours wurden schnell zum Kindermagneten und die Bestzeiten kletterten in schwindelerregende Höhen. Auch das Wetter spielte mit und gewährte uns einen reibungslosen Ablauf. Es darf angenommen werden, dass wir nächstes Jahr in der Spitalgasse wieder vor Ort sind um Coburg ein Stück attraktiver zu gestalten.
Jan Pussert, Patrick Scheller
Info:
„Coburg spielt“ heißt die Veranstaltung bei der sich die Coburger Innenstadt in eine große, überdimensionale Spielwiese umwandelt. Die Angebote sind kostenfrei und hauptsächlich auf Kinder zugeschnitten wie z.B. Kinderschminken, Klettern oder diverse Geschicklichkeitsspiele. Auch ist für das leibliche Wohl gesorgt. Das Event findet ein Mal im Jahr statt. Infos findet Ihr auf www.coburg-spielt.de oder ruft einfach mal Euren netten Bürgermeister an und fragt nach ;).
Der 27. September – Tag der Entscheidung
Bei der Bundestagswahl am 27. September steht viel auf dem Spiel, denn gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise braucht es eine starke, handlungsfähige Regierung, die die richtigen Akzente in der Wirtschaftspolitik setzt, den Bürger an der richtigen Stelle entlastet und so wieder die Konjunktur ankurbelt, damit wir gestärkt aus der Krise hervorgehen. Ein Blick auf die Wahlprogramme der Parteien reicht dabei, um festzustellen, dass nur eine bürgerliche Regierung von CDU/CSU und FDP die Behebung der Krise effektiv angehen und dabei auf “Hilfe zur Selbsthilfe” setzen wird, indem durch die Abflachung der “kalten Progression” und der Ausräumung von bürokratischen Hindernissen der Bürger und die Unternehmen in die Lage versetzt werden sollen, selbst für erneutes Wirtschaftswachstum und mehr Beschäftigung zu sorgen. Unsere Aufgabe ist es aber auch, darauf hinzuweisen, dass Leute, die eine bürgerliche Regierung wollen, sich 2x überlegen sollten, ob sie dafür die FDP wählen möchten. Denn niemand sollte sich darüber Illusionen machen, dass die FDP bei einem starken Abschneiden der SPD und der Grünen eventuell doch noch für eine “Ampel”-Koalition bereitstehen könnte – schließlich hat sich die FDP bis heute nicht eindeutig zu einem Bündnis mit der Union nach der Wahl bekannt und hält sich alle Optionen offen.
Deshalb unser Appell an Euch: Geht wählen am 27.09., und überzeugt Eure Bekannten, Verwandten, Freunde, etc., dass sie nur durch ihre Stimme für die CSU dafür sorgen können, dass die nächste Regierung die Probleme im Land tatkräftig angehen wird. Die CSU verfügt hierfür über ein ausgezeichnetes Team für die Regierungsarbeit in Berlin, allen voran natürlich unser Wirtschaftsminister “aus der Region”, Karl-Theodor zu Guttenberg, der auch in den nächsten vier Jahren bayerische Interessen in Berlin vertreten und dabei immer das ordnungspolitische Gewissen der Regierung darstellen wird. Patrick Scheller

